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Candide — Chapter 8 in German

By Voltaire

Die Geschichte Cunegunds The History of Cunegund
Ich schlief noch ganz wohlbehäglich, als es dem Himmel gefiel, Bulgaren in unser schönes Schlos Donnerstrunkshausen zu senden. Mein Vater und Bruder mussten über die Klinge springen, meine Mutter hieben sie in Krautstükken. “I was in bed and fast asleep, when it pleased heaven to send the Bulgarians to our delightful castle of Thunder-ten-tronckh, where they murdered my father and brother, and cut my mother in pieces. Bei diesem gräslichen Auftritt verlor ich alle Besinnung. Dies nuzte ein langer Bulgar von sechs Schuh, machte sich über mich her, und begann mich zu schänden. A tall Bulgarian soldier, six feet high, perceiving that I had fainted away at this sight, attempted to ravish me; the operation brought me to my senses. Hierdurch erwacht’ ich von meiner Ohnmacht, bekam all’ meine Sinne wieder, kreischte laut, zerrang und zerarbeitete mich, um loszukommen, bis um mich, krazte, wollte dem grossen Tölpel die Augen ausreissen. Hätt’ [38] ich gewusst, daß das alles Kriegsgebrauch wäre, ich hätte mich anders dabei genommen. I cried, I struggled, I bit, I scratched, I would have torn the tall Bulgarian’s eyes out, not knowing that what had happened at my father’s castle was a customary thing. Die Kriegsgurgel gab mir mit seinem Degen einen Stich in die linke Seite, wovon ich noch die Narbe habe. The brutal soldier gave me a cut in the left groin with his hanger, the mark of which I still carry.”
Die ich doch wohl werde zu sehn bekommen? fragte Kandide ganz in seines Herzens Unschuld. “I hope I shall see it,” said Candide, with all imaginable simplicity.
sagte Kunegunde, allein jezt lassen Sie mich nur weiter erzälen. “You shall,” said Cunegund; “but let me proceed.”